
Grüß Gott,
auf
diesen Seiten können Sie sich über verschiedene
Veranstaltungen zu Leopoldsreut informieren.
Ziel ist es zudem Kontakte zwischen Menschen und Vereinen zu
knüpfen, die sich für das kulturelle und
geschichtliche Gut
des faszinierenden Dorfes „Sandhäuser“
interessieren,
sowie außerdem eine Anlaufstelle für weitere
historische
Forschungen zu
schaffen!
Falls
Sie gerne in einen Veranstaltungs- und Informationsverteiler
aufgenommen werden möchten, schicken Sie bitte eine Email an info@leopoldsreut.de
. Dann werden Sie immer über die neuesten Entwicklungen und
Ereignisse informiert!
Falls
Sie interessante Informationen zu "Sandhäuser" haben oder
bisher
unbekannte Fotos besitzen, wenden Sie sich an mich, damit wir gemeinsam
an der historischen Aufarbeitung von Leopoldsreut mitwirken
können!
Viele
Grüße
Peter
Reichardt
Aktuelles
PNP: 27.05.2010
Die Kinder von Leopoldsreut
Bayerisches
Fernsehen sendet Dokumentation über das Leben in Leopoldsreut
Leopoldsreut.
Am heutigen Donnerstag strahlt der BR im Rahmen der von Michael Sporer
moderierten Sendung „Wir in Bayern“ ab 15.30 Uhr einen Beitrag zum Thema
Leopoldsreut aus, in dem die letzten Zeitzeugen des untergegangenen Dorfes zu
Wort kommen werden.
Nach
dem großen Erfolg des Filmes „Leopoldsreut. Die Geschichte eines
untergegangenen Dorfes im Bayerischen Wald“ (erhältlich beim Morsak-Verlag) von
Peter Reichardt ist nun auch das Bayerische Fernsehen auf diese Thematik
gestoßen. Benjamin Rost, TV-Journalist und selbstständiger Filmproduzent aus
München, hatte die Idee einen Beitrag über ein verlassenes Bergdorf zu machen.
Deshalb kontaktierte er Filmautor Peter Reichardt aus Hinterschmiding, der
bestens mit der Geschichte von „Sandhäuser“, wie das Dorf im Volksmund hieß,
vertraut ist und Benjamin Rost einen Überblick über das vorhandene
Bildmaterial, sowie die noch lebenden Zeitzeugen geben konnte. Zusammen mit der BR-Redakteurin Dorothee
Rengeling, zuständig für Beiträge der Rubrik „Landleben“, wurden die letzten Zeitzeugen
von Leopoldsreut besucht und interviewt, um ein interessantes Konzept zu
erarbeiten und so die Aufnahmen gründlich vorzubereiten. Obwohl der Beitrag
zunächst nicht im Zusammenhang mit den
Festspielen und dem Jubiläumfeiern des Goldenen Steiges stand, musste das
BR-Team seine Filmaufnahmen etwas vorziehen, um den Aufbauarbeiten nicht in die
Quere zu kommen.
Fünf
ehemalige Leopoldsreuter/innen kamen schließlich am Drehtag in ihrem früheren
Heimatdorf zusammen um dort von ihrem Leben zu erzählen. Stilla Moritz, Max
Fenzl, Herbert Kölbl, Elisabeth Madl und Frieda Seidl sind in dem auf 1108 m
hochgelegenen Dorf aufgewachsen und berichten aus eigener Erinnerung über
beschwerliche Winter, eine besondere Schulzeit und das Dorfleben. Der Tag
zusammen mit dem BR-Team sei sehr unterhaltsam gewesen, berichtet Stilla
Moritz. Nun würden sich alle auf die morgige Sendung freuen, denn man sei schon
ganz gespannt auf das Ergebnis. Morgen werden die letzten Bewohner von
Leopoldsreut dann wieder in ihrem Heimatdorf zusammentreffen, wenn dort
Deutschlands höchstgelegenste Festspiele beginnen. – dr
PNP: 27.01.2010
AUTOR
MICHAEL SELLNER: RUND UM DAS FESTSPIEL
Er schreibt seit zehn Jahren historische Theaterstücke und
jenes für das Leopoldsreuter Festspiel ist das 30. - Michael Sellner. Der
Autor, der in Bischofsreut für das KuLaMu das beliebte „Bewegte Theater“
geschaffen hat und sich sehr stark einbringt, gab einen Situationsbericht zum
Spiel im mit 1108 Metern höchstgelegenen Festspielort Deutschlands“.
Leopoldsreut sei ein Mythos, ein wunderbarer Ort, „den wir
wiedererwecken wollen“. Was eine Herausforderung sei, da die komplette
Infrastruktur (Wasser, Strom, Ver- und Entsorgung) fehle. Man wolle Geschichte
nachspielen, das Schicksal der Menschen, „die dort geboren wurden und dort
gelebt haben“. In zweieinhalb Stunden dreieinhalb Jahrhunderte erzählen, dazu
bediene man sich des Lebens einer Siedlerfamilie in Leopoldsreut. Geschildert
werden in der Familien-Saga der Alltag mit all den Witterungseinflüssen so hoch
droben am Wald, die Weltgeschichte und wie sie sich bis nach Leopoldsreut
auswirkt.
Rund hundert Menschen werden als Darsteller und Statisten
auf der Bühne bzw. im Dorf auftreten. Außergewöhnlich ist, dass Filme in die
Handlung eingespielt werden, mit Szenen, die extra schon gedreht wurden:
„Leinwand und Bühne verschmelzen“. Und auch das ganze Dorf soll „Bühne“ werden.
Die Tribünen werden wie Häuser gestaltet, von wo auch das Geschehen rund um den
Kirchplatz beobachtet werden kann. Etwa 300 Leute fasst jede der Tribünen.
20.30 Uhr ist Spielbeginn - schon vorher sollen sich die
Gäste ins Leopoldsreut jener Tage versetzt fühlen. Nachdem die Gäste mit dem
Bus aus Bischofsreut heraufgebracht sind, treten sie durch ein „Zeit-Tor“: „Es
geht ins historische Geschehen hinein, ins lebende Leopoldsreut, wo
Schauspieler unterwegs sind, wo Handwerker arbeiten, wo auf der Kegelbahn
gespielt wird, wo Musik zu hören ist, wo Kinder singen, einfach historisches
Treiben herrscht“.
PNP-Artikel vom 19.06.2009: S. 3,
Neues Leben zieht ins verlassene Dorf
PNP-Artikel
vom 23.05.2009: Ein verlassenes Dorf wird zum
Festspielort
Broschüre
Festspiel "Leopoldsreut" 2010 (hg. von KuLaMu)
Weitere
Informationen zum Festspiel "Leopoldsreut" unter:
http://www.kulamu-foerderverein.de/Festspiel/festspielleopoldsreut.htm
Veranstaltungen
30.
Dezember 2007, 19 Uhr: Filmpremiere von "Leopoldsreut - Die Geschichte
eines untergegangenen Dorfes..."
05.
September 2008, 19 Uhr: Filmvorführung in Leopoldsreut
07.
September 2008, 11 Uhr: Hl. Messe in Leopoldsreut mit
anschließender Schulführung
NEWS - 2010 - NEWS -
2010
2010:
Festspiele in Leopoldsreut anlässlich des
1000-Jubiläums der
Erwähnung des Goldenen Steiges (näheres siehe
www.kulturlandschaftsmuseum.de)
Fotos
von der Filmvorführung am 05. Sept. 2008 in Leopoldsreut:

Etwa
300 Besucher verfolgten die Filmvorführung am originalen
Schauplatz in Leopoldsreut

Stilla
Moritz (*1927 in Leopoldsreut) und ihr Enkel Peter Reichardt im alten
Schulzimmer

v.l.:
Bgm. Fritz Gibis, MdL Gerhard Waschler, Erich Dorner, Peter Reichardt

Peter
Reichardt und Erich Dorner (1.Vorsitzender des KuLaMu)

Hurraxdax:
v.l.: Christoph, Martin, Matthias Lehner, Stephie Gaisbauer, Stephan
Reichardt

Walter
Landshuter (Scharfrichterhaus) ist gebürtiger Leopoldsreuter

v.l.:
Peter Reichardt, Stilla Moritz, Ludwig Moritz, Erich Dorner
Kontakt:
info@leopoldsreut.de
Peter
Reichardt